Eine Nacht in Spaniens Schirmpinien-Wäldern

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Facts

Camp aufgeschlagen:

14/09/2017

Anzahl der Nächte:

1

Temperatur Nachts:

8 °C

Schläfer:

Ellen & Max

Schlafutensilien:

Bericht

Wir hatten eigentlich nicht geplant in den Hängematten zu schlafen, aber dann ist es einfach passiert. Und zwar mit relativ wenig Ausrüstung: Wir hatten die Hängematten im Gepäck, dann noch einen Schlafsack und eine Isomatte. Für den richtigen Durchhang hatten wir uns noch ne Ridgeline zusammengebastelt.. Da kein Regen zu befürchten war, haben wegen einem fehlenden Tarp keine Bedenken gehabt. Moskitonetze hatten wir nicht dabei, wurden aber auch nicht verstochen. Also alles richtig gemacht.

Aber Mal ganz von vorne: Wir waren in einem Kletter-Urlaub im Landesinneren von Südspanien, was nebenbei gesagt wunderschön war. Teil des Programms war eine Wanderung zu einer etwas höher gelegenen Wand, welche an zwei Tagen, also mit Zwischenübernachtung, marschiert wurde. Die meisten Teilnehmer griffen zu Schlafsack und Isomatte, Ellen und ich packten noch die hamaka Hängematten mit ein. Man weiß ja nie. Am Abend richteten wir dann unser Nachtlager hin – da wir mitten im Pinienwald campierten, waren die richtigen Bäume für unsere Hängematten natürlich schnell gefunden. Für ein Pärchen bietet es sich an nur drei Bäume zu benutzen und nicht vier. Also ein Ende (z. B. das Fußende) der Hängematten laufen zum gleichen Baum. So liegt man schön nah aneinander.

Bild im Blogeintrag
Max spannt gerade die zweite Hängematte auf. Ellens hamaka XL hängt bereits. Übrigens: Was ein Ausblick!

Nachdem alle ihr Nachtlager eingerichtet hatten, kletterten wir noch auf einen großen Felsen und aßen dort zu Abend. Mit einem Ausblick, den ich bis heute genau vor Augen habe. Wirklich wunderschön! Wir blieben noch eine ganze Weile sitzen, der Sonnenuntergang war natürlich Pflichtprogramm. Jedoch war dann im Dunkeln das Herabsteigen vom Felsen gar nicht Mal so einfach. Wer hier eine Stirnlampe am Start hatte, war klar im Vorteil.

Bild im Blogeintrag
Abendessen und Sonnenuntergang auf einem großen Felsen. Dieser Ausblick war wirklich einmalig!

Im Nachtlager angekommen, konnten wir uns sogleich in die Schlafsäcke mummeln. Hose etc. kann man einfach über die Ridgeline hängen, so krabbeln schon keine Insekten rein. Es hat herrlich nach Pinien gerochen und ab und an eine Grille uns noch ein gute Nacht Ständchen gesunden. Wer kann da sich da noch gegens Einschlafen wehren? Ellen meinte nämlich noch, dass sie unbedingt noch etwas wach bleiben will, die Sterne anschauen und den Grillen lauschen. Doch es dauerte keine fünf Minuten und wir beide waren im Land der Träume.

Fazit zum eingesetzten Equipment

Gefroren haben wir nicht, allerdings lässt es sich nicht vermeiden, dass die Isomatte während des Schlafs etwas verrutscht. An den Körperteilen, die dann nichtmehr auf der Isomatte liegen, wird es dann doch ein klein wenig frisch, weswegen ein Underquilt eigentlich immer meine erste Wahl ist, da ich es sowieso gerne warm habe. Die relativ dünnen Schlafsäcke (Idealtemperatur: 10° C) waren ausreichend. Unterm Strich haben wir sehr gut geschlafen und warem am nächsten morgen frisch und munter.

Bild im Blogeintrag
Ellen & ich in den Hängematten, kurz nach dem Aufwachen. Leider mussten wir schon früh aus den Federn… 

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